• Fast jeder Vierte (22,7 %) kann sich bereits heute vorstellen, Fahrzeuge ohne Lenkrad zu nutzen
  • Mehr als jeder Dritte (39,7 %) kann sich vorstellen, in einem Auto ohne Pedale unterwegs zu sein
  • Über 50 % aller Autofahrer wünschen sich mehr Zeit und Gelegenheiten für Gespräche
  • 47,5 % sehen als größtes aktuelles Konfliktpotenzial die unterschiedlichen Radiosender- oder Musikpräferenzen von Fahrer und Mitfahrenden

Deutsche Autofahrer öffnen sich immer mehr gegenüber autonomen Fahrzeugkonzepten – dies hat jüngst eine Studie des Meinungsforschungsinstituts „puls“ im Auftrag von Faurecia, einem führenden Technologieunternehmen in der Automobilbranche, gezeigt. Bereits heute kann sich fast ein Viertel (22,7 %) aller Autofahrer vorstellen, in einem Fahrzeug ohne Lenkrad unterwegs zu sein. Die Vorstellung eines Autos ohne Pedale sieht sogar mehr als ein Drittel (39,7 %) als realistisch. Dies liegt insbesondere daran, dass Autofahrer sich vom autonomen Fahrzeug mehr Komfort, weniger Konflikte und mehr Zeit zum Arbeiten erhoffen.

Autonomes Fahren: Mehr als die Hälfte möchte mehr Zeit für gute Gespräche haben

Was wünschen sich die deutschen Autofahrer vom Cockpit der Zukunft, welche Erwartungen haben sie? Die klare Antwort laut Umfrageergebnissen: Mehr Gelegenheiten für Gespräche mit den Mitfahrern – und das sowohl auf Kurz- (61,8 %) als auch auf Langstrecken (54,9 %). Insbesondere junge Fahrer zwischen 18 und 30 Jahren  legen Wert auf regen Austausch mit ihren Mitfahrern (78,9 %).

Fast die Hälfte (48,0 %) der Befragten möchte zudem gerne auf kurzen Strecken Textnachrichten auf dem Handy checken können – sowohl privat als auch geschäftlich. Insgesamt würden 52,6 % der Fahrer auf langen Strecken im Internet surfen wollen, 47,7 % würden schlafen gehen, um ausgeruht das Ziel zu erreichen. Besonders auf kürzeren Strecken rückt das Arbeiten hierbei in den Hintergrund (13,3 %) – autonomes Fahren soll zu mehr Freizeit und Pausen im Alltag führen.

Keine Lust mehr auf Streitereien: Musikauswahl und Klimaanlage sind Konfliktherde im Cockpit

Die deutschen Autofahrer sind genervt von ewigen Streitpunkten, besonders auf längeren Fahrten – fast die Hälfte aller Befragten (47,5 %) sieht vor allem unterschiedliche Wünsche im Hinblick auf die Musik- oder Radiosenderwahl als ständige Problempunkte zwischen Fahrer und Mitfahrenden. Ungefähr ein Drittel (35,8 %) kritisiert zudem Streitereien aufgrund der Regulierung von Innentemperatur und Klimaanlage. Auch laute Gespräche anderer Insassen bringen Konfliktpotenzial mit sich (29,7 %).

 

„Ausgefeilte Klima- und Sound-Bubbles, die im Innenraum mit entsprechenden Sitzkonzepten ein maximal individualisiertes Erlebnis möglich machen, sind enorm wichtig für die Individualisierung des persönlichen Fahrerlebnisses. So kann jeder Passagier genau die Umgebung haben, die auf seine Wünsche zugeschnitten ist“, so Andreas Wlasak, VP Industrial Design bei Faurecia

 

Vorstellungen vom Cockpit der Zukunft: Zwischen Zocker-Tempel und futuristischen Bildschirmen

57,6 % aller weiblichen Teilnehmer sehen im Cockpit der Zukunft einen Ort voller Displays, digitaler Anzeigen und Screens. 55,6 % aller Männer wünschen sich die Integration von TV und Spielekonsolen. So zeigt sich: die Schwerpunkte sind geschlechterspezifisch leicht unterschiedlich gesetzt, jedoch gleichen sich die Vorstellungen. Die Vision vom Cockpit der Zukunft ist in Deutschland durch und durch digital geprägt.

 

„Smarte Oberflächen und Infotainment-Konzepte, die Displays intelligent  im Automobilinterieur integrieren, sorgen in zukünftigen Cockpit-Designs für zusätzliche Übersicht und Sicherheit beim Fahren – denn es wird für den Fahrer nur das angezeigt, was in der jeweiligen Situation auch relevant ist.“, so Andreas Wlasak.

 

Davon abgesehen sieht fast die Hälfte aller Befragten die „Befreiung“ von der starren Sitzanordnung (47,2 %) als eine notwendige Entwicklung, ungefähr ein Drittel sieht zudem eine generell flexible Raumeinteilung voraus (35,0 %). Sicherheit geht zudem vor: Viele Autofahrer würden es begrüßen, wenn das smarte Auto der Zukunft Informationen erfasst und Müdigkeit z.B. per Kopfneigung (45,3 %) oder Lidschlussrate (42,0 %) erkennt.

Umweltfreundlich unterwegs mit digitalen Lösungen – mehr als jeder Dritte ist bereit

Nicht nur durch Änderungen an Fahrzeugen selbst kann umweltfreundliche Mobilität erreicht werden – auch digitale Lösungen wie beispielsweise Apps und Monitoring-Devices können dazu beitragen. Das sieht auch mehr als jeder vierte Befrage so – insgesamt 42,9 % würden sich dafür interessieren, über eine App Zugriff auf Analysen zum eigenen Fahrverhalten und Tipps für eine umweltfreundlichere Fahrweise zu bekommen. Skepsis ist nach wie vor ein Faktor – 31,3 % lehnen die Datenerfassung noch ab – jedoch zeigt sich hier ganz eindeutig der Trend hin zur Akzeptanz gegenüber neuen Technologien und dem Abbau von bisherigen Hemmschwellen.

 

„Speziell für Pendler in urbanen Räumen werden digitale Lösungen, zum Beispiel via App, immer wichtiger. So kann das individuelle Fahrverhalten analysiert und personalisierte Tipps erstellt werden, um Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren. Es ergeben sich aus solchen Konstellationen und Interaktionen völlig neue Möglichkeiten, den Weg zu emissionsfreier urbaner Mobilität zu ebnen.“, erklärt Mathias Miedreich, Vice President Europa von Faurecia Clean Mobility.

 

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