Faurecia: Jahresergebnisse 2017

Nanterre, Frankreich, 17.02.2018,  von Faurecia

Jahresergebnisse 2017 – Starke Leistung im Geschäftsjahr 2017 mit operativer Marge von 7 % im zweiten Halbjahr.

  • Leitlinien für 2018 über Roadmap-Zielsetzungen
  • Rekord-Auftragseingang von 62 Mrd. Euro, 9 Mrd. Euro mehr
  • Beschleunigung der Innovationsstrategie
  • Vorgeschlagene Dividende 1,10 Euro je Aktie, 22 % mehr als im Vorjahr
In Mio. Euro 2016 2017 Veränderung
Umsatz*
15.613,6
16.962,2 +10,6 %**

Betriebsgewinn

Anteil des Umsatzes in %

970,2

6,2 %

1.170,3

6,9 %

+20,6 %

+70 BP

Nettoergebnis aus fortgeführten
Aktivitäten
532,5 714,5

+34,2 %

Periodisch wiederkehrender
Netto-Cashflow
332,5 435,3 +30,9 %
Nettoverschuldung
am Ende der Period
341,5 451,5 +32,2 %
* Wertschöpfungsumsatz
** Organisch; Begriffsdefinitionen am Ende dieser Pressemitteilung, unter dem Abschnitt „Definitionen regelmäßig genutzter Begriffe"
 

Starke Leistung im Geschäftsjahr 2017 mit operativer Marge des Umsatzes von 7 % im zweiten Halbjahr

  • Solides organisches* Umsatzwachstum um 10,6 % auf 17,0 Mrd. Euro, 830 BP über dem weltweiten Wachstum der Automobilproduktion (+2,3 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018)
  • Um 20,6 % gestiegener Betriebsgewinn von 1.170,3 Mio. Euro entspricht 6,9 % des Umsatzes (+70 BP verglichen zum Vorjahr); der Betriebsgewinn stieg im zweiten Halbjahr um 21,6 % auf 7,0 % des Umsatzes
  • Nettoergebnis aus fortgeführtem Geschäft steigt um 34,2 % auf 714,5 Mio. Euro
  • Periodisch wiederkehrender Netto-Cashflow steigt um 30,9 % auf 435,3 Mio. Euro
  • Solide Finanzstruktur mit Nettoverschuldung zum Jahresende bei 0,2x EBITDA

 

Leitlinien für das Geschäftsjahr 2018 über Roadmap-Zielsetzungen

  • Umsatzwachstum von mindestens 7 % (bei konstanten Wechselkursen), mindestens 500 BP über dem weltweiten Wachstum der Automobilproduktion (+2,0 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018), was zu einer CAGR 2016-2018 von mehr als 8 % und durchschnittlichen Outperformance 2016-2018 von mehr als 600 BP führt (über ursprünglicher Zielsetzung +6 % und 400 BP)
  • Operative Marge über 7,0 % des Umsatzes (über ursprünglicher Zielsetzung 7,0 %)
  • Netto-Cashflow über 500 Mio. Euro (entsprechend ursprünglicher Zielsetzung)
  • Ergebnis je Aktie 5,00 Euro (entsprechend ursprünglicher Zielsetzung)
  •  

Rekord-Auftragseingang

  • Auftragseingang im Dreijahreszeitraum (2015-2017) 62 Mrd. Euro, 9 Mrd. Euro höher als 2014-2016

 

Patrick Koller, CEO von Faurecia:

„Unsere Leistung im Jahr 2017 bestätigt unsere Fähigkeit, die Wertschöpfung durch profitables Wachstum und die Verwirklichung von Zielen zu steigern und gleichzeitig in unsere Innovationsstrategie zu investieren. Unser Auftragseingang ist auf Rekordhöhe und unsere Finanzstruktur solide. Wir konzentrieren uns weiterhin intensiv auf operative Exzellenz und die schnellere Transformation von Faurecia in ein innovatives Technologie-Unternehmen. Ich danke allen „Faurecianern“ für ihren Beitrag zu diesem ausgezeichneten Jahr.“

Der Konzernabschluss 2017 wurde vom Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 15. Februar 2018 unter dem Vorsitz von Michel de Rosen genehmigt. Dieser Jahresabschluss wurde geprüft.

Wie bereits angekündigt, berichtet Faurecia seit dem 1. Januar 2017 nur den Wertschöpfungsumsatz, also den Gesamtumsatz abzüglich Monolithen-Verkäufe (eine Tabelle im Anhang enthält die Überleitung zwischen Gesamtumsatz und Wertschöpfungsumsatz).

Nach Anwendung der Rechnungslegungsvorschrift IFRS 5 wurden die veräußerten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie das Nettoergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten in der Konzernbilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung in unterschiedlichen Posten dargestellt. Die IFRS 5-Anwendung betrifft nur den Bereich Automotive Exteriors, der am 29. Juli 2016 verkauft wurde und für den das endgültige Schiedsverfahren im Oktober 2017 stattfand.

 

Operatives KonzernErgebnis im zweiten Halbjahr 2017: organisches wachstum des Umsatzes um 12,8 % und des Betriebsgewinns um 22 % auf 7,0 % des Umsatzes (+80 BP)

Der Wertschöpfungsumsatz von Faurecia erreichte im zweiten Halbjahr 2017 8.378 Mio. Euro und stieg damit veröffentlicht um 8,9 % und organisch um 12,8 %, 1.150 BP über dem weltweiten Wachstum der Automobilproduktion (+1,3 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018)

  • Alle Geschäftsbereiche verzeichneten ein solides organisches Wachstum von mehr als 9 % (Interiors erzielte mit 20,5 % das höchste organische Wachstum)
  • Alle Regionen übertrafen das Wachstum der lokalen Automobilproduktion deutlich, einschließlich Nordamerika mit einem organischen Wachstum von 1,1 %, obwohl die regionale Automobilproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 % zurückging

 

Der Betriebsgewinn von Faurecia stieg um 21,6 % auf 584 Mio. Euro. Die Profitabilität wuchs um 80 BP auf      7,0 % des Wertschöpfungsumsatzes.

  • Alle Geschäftsbereiche mit zweistelligem Wachstum des Betriebsgewinns
  • Alle Regionen mit starkem Wachstum des Betriebsgewinns

 

Operatives KonzernErgebnis im Geschäftsjahr 2017: organisches wachstum des Umsatzes um 10,6 % UND des Betriebsgewinns um 21 % AUF 6,9 % DES UMSATZES (+70 BP)

Der Wertschöpfungsumsatz von Faurecia erreichte im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 16.962 Mio. Euro. Das entspricht einem Wachstum um 8,6 % auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen (organisch um 10,6 %), 830 BP über dem weltweiten Wachstum der Automobilproduktion (+2,3 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018)

  • Alle Geschäftsbereiche verzeichneten ein solides organisches Wachstum von mehr als 8 % (Interiors erzielte mit 14,8 % das höchste organische Wachstum)
  • Alle Regionen übertrafen das Wachstum der lokalen Automobilproduktion deutlich, einschließlich Nordamerika mit einem organischen Wachstum von 5,6 %, obwohl die regionale Automobilproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 % zurückging
  • Bei den Kunden kamen die bemerkenswertesten Entwicklungen von Ford (+18 % organisch), PSA (+17 % organisch), FCA (+42 % organisch), Cummins für Nutzfahrzeuge (+39 % organisch), Volvo (+47 % organisch) und den chinesischen OEMs (+71 % organisch)

 

Die Veränderung des Konsolidierungskreises hatte einen negativen Nettoeffekt von 117 Mio. Euro (-0,8 %), bedingt durch den Verkauf des Werks Fountain Inn (USA) im ersten Halbjahr 2016.

Der Betriebsgewinn von Faurecia stieg um 20,6 % auf 1.170 Mio. Euro. Die Profitabilität wuchs um 70 BP auf 6,9 % des Wertschöpfungsumsatzes.

  • Alle Geschäftsbereiche mit zweistelligem Wachstum des Betriebsgewinns
  • Alle Regionen mit starkem Wachstum des Betriebsgewinns; in Europa und Asien stieg der Betriebsgewinn um 20 % bzw. 10 %, während Südamerika seine Rückkehr in die Gewinnzone mit einem signifikanten Anstieg des Betriebsgewinns um 35 Mio. Euro bestätigte

 

Umsatz und Rentabilität nach Regionen

 

Europa (50 % des Konzernumsatzes): Umsatz und Rentabilität auf Rekordniveau

 

Organisches Wachstum des Umsatzes um 8,2 % und des Betriebsergebnisses um 20 % auf 6,2 % des Umsatzes

  • Der Wertschöpfungsumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 8.500,4 Mio. Euro im Vergleich zu 7.906,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Das entspricht einer Steigerung um 7,5 % (auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen (organisch um 8,2 %) und übertraf damit die Automobilproduktion in Europa um 500 BP (inkl. Russland) (+3,2 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018). Das organische Wachstum wurde angetrieben von PSA (mit den erfolgreichen Markteinführungen der neuen SUVs 3008 und 5008), Ford, FCA und Volvo sowie der Einführung des neuen Komplettsitz-Programms für den VW-Konzern (Audi Q8, VW Touareg, Porsche Cayenne).
  • Der Betriebsgewinn erreichte 527,0 Mio. Euro (Vorjahr: 440,0 Mio. Euro) im Geschäftsjahr 2017 und damit 6,2 % des Wertschöpfungsumsatzes. Dies entspricht einer Steigerung von 60 BP gegenüber dem Vorjahr aufgrund betrieblicher Effizienz.

 

Nordamerika (26 % des Konzernumsatzes): Verbesserte Performance trotz schwieriger Marktbedingungen

 

Organisches Wachstum des Umsatzes um 5,6 % und des Betriebsergebnisses um 8 % auf 5,8 % des Umsatzes

  • Wertschöpfungsumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 4.470,2 Mio. Euro im Vergleich zu 4.432,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Dies entspricht einer Steigerung um 0,8 % auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen (organisch um 5,6 %) und übertraf damit die Automobilproduktion in Nordamerika um 960 BP (-4,0 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018). Der Konsolidierungskreis hatte eine negative Auswirkung von 117 Mio. Euro (-2,6 %) aufgrund der Veräußerung des Werkes Fountain Inn (USA) im ersten Halbjahr 2016. Währungseffekte hatten einen zusätzlichen negativen Einfluss von 92 Mio. Euro (-2,1 %), hauptsächlich aufgrund des USD gegenüber dem Euro. Daraus resultierte im ersten Halbjahr ein positiver Effekt von 71 Mio. Euro und im zweiten Halbjahr ein negativer Effekt von 163 Mio. Euro. Das organische Wachstum wurde angetrieben von Ford (mit dem Komplettsitz für F-250), VW und Cummins (mit der Einführung der neuen „Nitro“-Technologie für Nutzfahrzeuge im Januar 2017).
  • Der Betriebsgewinn erreichte 257,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 (Vorjahr: 239,4 Mio. Euro) und damit 5,8 % des Wertschöpfungsumsatzes. Dies entspricht einer Steigerung von 40 BP gegenüber dem Vorjahr, dank verbesserter industrieller Effizienz.

 

Asien (17 % des Konzernumsatzes, inkl. China mit 77 % Umsatz der Region, d.h. 13 % des Konzernumsatzes): Hervorragende Leistung in China, angetrieben von chinesischen OEMs und SUVs

 

Organisches Wachstum des Umsatzes um 18,1 % und des Betriebsergebnisses um 10 % auf 11,6 % des Umsatzes

  • Der Wertschöpfungsumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 2.942,3 Mio. Euro im Vergleich zu 2.557,2 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Dies entspricht einer Steigerung um 15,1 % auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen (organisch um 18,1 %) und übertraf damit deutlich die Automobilproduktion in Asien (+2,7 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018). Währungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 78 Mio. Euro (-3,1 %), hauptsächlich aufgrund des CNY gegenüber dem Euro. In China lag das organische Wachstum bei 19,7 % und übertraf damit die Automobilproduktion deutlich (+2,6 % Quelle: IHS Automotive Januar 2018). Der Wertschöpfungsumsatz mit chinesischen OEMs stieg auf organischer Basis um 69 %. Der Wertschöpfungsumsatz in China belief sich 2017 auf 2.251 Mio. Euro (gegenüber 1.952 Mio. Euro im Vorjahr). Davon entfielen 16 % bzw. 355 Mio. Euro auf chinesische OEMs (gegenüber 11 % bzw. 218 Mio. Euro im Vorjahr).
  • Der Betriebsgewinn erreichte 341,8 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 (Vorjahr: 310,4 Mio. Euro) und damit 11,6 % des Wertschöpfungsumsatzes.

 

Südamerika (5 % des Konzernumsatzes): Dramatischer Turnaround bei Umsatz und Rentabilität

 

Organisches Wachstum des Umsatzes um 51,1 % und Rückkehr in die Gewinnzone mit einer Steigerung des Betriebsgewinns um 35 Mio. Euro. Dies entspricht einem Gewinn von 12 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 gegenüber einem Verlust von 23 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.

  • Der Wertschöpfungsumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 788,0 Mio. Euro im Vergleich zu 509,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Dies entspricht einer Steigerung um 54,6 % auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen (organisch um 51,1 %) und übertraf damit deutlich die Automobilproduktion in Südamerika (+19,7 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018). Währungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 18 Mio. Euro (+3,6 %).
  • Der Betriebsgewinn erreichte im Geschäftsjahr 2017 ein Plus von 11,6 Mio. Euro (gegenüber einem Verlust von 23,2 Mio. Euro im Vorjahr). Dies entspricht 1,5 % des Umsatzes und einem Aufschwung von 34,8 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.

 

Umsatz und Rentabilität nach Geschäftsbereichen

 

Seating (42 % des Konzernumsatzes)

 

Organisches Wachstum des Umsatzes um 9,0 % und des Betriebsgewinns um 20 % auf 5,8 % des Umsatzes  (+60 BP)

  • Der Wertschöpfungsumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 7.132,9 Mio. Euro im Vergleich zu 6.607,4 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Dies entspricht einer Steigerung um 8,0 % auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen (organisch um 9,0 %) und übertraf damit das Wachstum der weltweiten Automobilproduktion um 670 BP (+2,3 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018). In Europa und Nordamerika wuchs der organische Umsatz im hohen einstelligen Bereich und in Asien und Südamerika zweistellig. Das organische Wachstum wurde hauptsächlich durch Verkäufe an PSA in Europa und Ford in Nordamerika erzielt. In China wuchs der Umsatz organisch um 6 %. Im Jahr 2017 wurden im Geschäftsbereich Seating zwei neue Joint Ventures mit den chinesischen OEMs Wuling und BYD unterzeichnet, die zum zukünftigen Wachstum beitragen werden.
  • Der Betriebsgewinn erreichte im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 410,9 Mio. Euro (gegenüber 343,7 Mio. Euro im Jahr 2016). Dies entspricht 5,8 % des Wertschöpfungsumsatzes bzw. einem Anstieg von 60 BP gegenüber dem Vorjahr.

 

Interiors (31 % des Konzernumsatzes)

Organisches Wachstum des Umsatzes um 14,8 % und des Betriebsgewinns um 21 % auf 5,6 % des Umsatzes (+40 BP)

  • Der Wertschöpfungsumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 5.336,1 Mio. Euro im Vergleich zu 4.810,9 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Dies entspricht einer Steigerung um 10,9 % auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen (organisch um 14,8 %) und übertraf damit deutlich das Wachstum der weltweiten Automobilproduktion (+2,3 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018). Der Umsatz wurde durch einen negativen Scope-Effekt in Höhe von 117 Mio. Euro (-2,4 %) beeinflusst, der aus dem Verkauf des Werks Fountain Inn (USA) im ersten Halbjahr 2016 resultierte. Der organische Umsatz wuchs in Asien um 67 % (begünstigt durch China) und in Südamerika, wo er sich mehr als verdoppelte. Das organische Wachstum wurde hauptsächlich durch Verkäufe an Ford, FCA und chinesische OEMs erzielt. Der Umsatz in China hat sich auf organischer Basis mehr als verdoppelt (+104,0 %). Im Jahr 2017 wurde im Geschäftsbereich Interiors ein neues Joint Venture mit Wuling unterzeichnet. Dies wird neben der Konsolidierung von Coagent, das ebenfalls 2017 erworben wurde, zu künftigem Wachstum beitragen.
  • Der Betriebsgewinn erreichte 299,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 (gegenüber 247,9 Mio. Euro 2016). Dies entspricht 5,6 % des Umsatzes und damit einem Anstieg um 40 BP gegenüber dem Vorjahr.

 

Clean Mobility (27 % des Konzernumsatzes)

Organisches Wachstum des Umsatzes um 8,3 % und des Betriebsgewinns um 17 % auf 10,2 % des Umsatzes (+80 BP)

  • Der Wertschöpfungsumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 4.493,2 Mio. Euro im Vergleich zu 4.195,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Dies entspricht einer Steigerung um 7,1 % auf Grundlage der veröffentlichten Zahlen (organisch um 8,3 %) und übertraf damit das Wachstum der weltweiten Automobilproduktion um 600 BP (+2,3 %, Quelle: IHS Automotive Januar 2018). Der Umsatz mit Cummins (+39 % gegenüber dem Vorjahr) war weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber. Der Absatz bei Nutzfahrzeugen stieg um 41 % und entspricht damit 11 % des Geschäftsbereichs Clean Mobility. In China wuchs der Umsatz auf organischer Basis um 6 %.
  • Der Betriebsgewinn erreichte 459,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 (gegenüber 393,8 Mio. Euro im Jahr 2016). Dies entspricht 10,2 % des Umsatzes und damit einem deutlichen Anstieg um 80 BP gegenüber dem Vorjahr.

 

Nettoergebnis aus fortgeführten Aktivitäten steigt um 34 % auf 715 Mio. Euro

Der Betriebsgewinn des Konzerns belief sich auf 1.170,3 Mio. Euro und stieg damit um 21 % im Vergleich zu 970,2 Mio. im Geschäftsjahr 2016.

  • Restrukturierungskosten: Nettobetrag in Höhe von 85,0 Mio. Euro im Vergleich zu 86,3 Mio. Euro 2016.
  • Sonstige einmalige betriebliche Erträge und Aufwendungen: Nettobetrag in Höhe von 11,2 Mio. Euro im Vergleich zu 19,5 Mio. Euro 2016.
  • Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden: Nettobetrag in Höhe von 1,2 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017.
  • Nettofinanzergebnis: Nettobetrag in Höhe von 131,3 Mio. Euro im Vergleich zu 162,4 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Darin enthalten sind 21 Mio. Euro im Zusammenhang mit der voraussichtlichen Rückzahlung der Anleihen von 2016.
  • Einkommenssteuer: Nettobetrag in Höhe von 261,8 Mio. Euro im Vergleich zu 189,2 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Dies ist in erster Linie auf den Anstieg des Ergebnisses vor Steuern zurückzuführen.
  • Anteil am Ergebnis der assoziierten Unternehmen: Gewinn von 34,6 Mio. Euro gegenüber einem Gewinn von 19,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.

 

Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten belief sich auf einen Gewinn von 714,5 Mio. Euro und lag damit 34 % über den 532,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.

Das Nettoergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf einen Gewinn von 188,3 Mio. Euro (entsprechend dem Verkauf des Bereichs Automotive Exteriors) und eine Belastung von 7,4 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 (entsprechend einer geringfügigen Anpassung dieses Verkaufs).

Das Ergebnis vor Minderheitsanteilen belief sich auf einen Gewinn von 707,1 Mio. Euro und lag damit 2 % unter den 720,8 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.

Die Minderheitsanteile beliefen sich auf 96,9 Mio. Euro gegenüber 83,0 Mio. Euro im Jahr 2016.

Damit erzielte das Nettoergebnis (Konzernanteil) einen Gewinn von 610,2 Mio. Euro und lag um 4 % unter den 637,8 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.
 

Solide Finanzstruktur und hohe finanzielle Flexibilität

Das EBITDA belief sich auf 1.889,3 Mio. Euro und stieg damit um 15 % im Vergleich zu 1.639,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.

  • Die Veränderung des Working-Capital-Bedarfs (einschließlich des weitgehend stabilen Forderungsverkaufs) führte zu einem Zufluss von 213,0 Mio. Euro gegenüber einem Zufluss von 162,5 Mio. Euro im Jahr 2016. Dies spiegelt eine strenge Kontrolle aller Posten wider.
  • Investitionen und aktivierte F & E beliefen sich auf 1.207,5 Mio. Euro gegenüber 1.044,9 Mio. Euro im Jahr 2016, was auf eine höhere Anzahl von Programmen zurückzuführen ist, die 2017 gestartet sind.
  • Die Restrukturierung verursachte einen Mittelabfluss von 88,3 Mio. Euro gegenüber einem Abfluss von 63,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.
  • Der Nettofinanzaufwand verursachte einen Abfluss von 124,5 Mio. Euro im Vergleich zu einem Abfluss von 132,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016, was auf bessere finanzielle Konditionen zurückzuführen ist.
  • Die Ertragsteuer verursachte einen Abfluss von 286,5 Mio. Euro gegenüber einem Mittelabfluss von 257,7 Mio. € im Geschäftsjahr 2016.
  • Die sonstigen Posten, einschließlich Cashflow aus nicht fortgeführten Aktivitäten verursachten einen Zufluss in Höhe von 39,8 Mio. Euro im Vergleich zu einem Zufluss von 154,8 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016 (der den Cashflow aus dem Verkauf des Bereichs Automotive Exteriors umfasste).

 

Der Netto-Cashflow belief sich auf 435,3 Mio. Euro gegenüber 458,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Der periodisch wiederkehrende Netto-Cashflow belief sich auf 435,3 Mio. Euro und stieg damit um 31 % gegenüber 332,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.

Der periodisch wiederkehrende Netto-Cashflow verbesserte sich im Verhältnis zum Umsatz (2,6 % des Wertschöpfungsumsatzes im Jahr 2017 gegenüber 2,1 % im Jahr 2016) und im Verhältnis zum EBITDA (23 % im Jahr 2017 gegenüber 20 % im Jahr 2016).

  • Die ausgeschüttete Dividende (inkl. Minderheitenanteile) verursachte einen Abfluss von 186,1 Mio. Euro gegenüber einem Abfluss von 165,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016
  • Der Anteilserwerb verursachte einen Abfluss von 40,0 Mio. Euro gegenüber einem Abfluss von 24,8 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016.
  • Netto-Finanzinvestitionen und andere Cash-Elemente verursachten einen Abfluss von 319,2 Mio. Euro gegenüber einem Mittelzufluss von 335,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016. Der Abfluss 2017 entspricht im Wesentlichen der Erstinvestition in Parrot Automotive, dem Anstieg von 35 % auf 51 % im Joint Venture für das Werk FCA-Pernambuco und der 50,1%igen Beteiligung an Coagent. Der Zufluss 2016 entspricht im Wesentlichen dem Verkauf des Bereichs Automotive Exteriors.

 

Die Nettofinanzverschuldung des Konzerns belief sich zum 31. Dezember 2017 auf 451,5 Mio. Euro im Vergleich zu 341,5 Mio. Euro zum 31. Dezember 2016. Mit 0,2x EBITDA entspricht das im Jahresvergleich einer stabilen Quote.

Faurecia verfügt über eine solide Finanzstruktur mit einer hohen finanziellen Flexibilität.

  • Über 70 % der Bruttoverschuldung gesichert durch Anleihen ohne Fälligkeit vor 2022
  • Hohe finanzielle Flexibilität durch eine nicht ausgeübte syndizierte 1,2 Mrd. Euro Kreditfazilität mit Laufzeit Juni 2021
  • Deutlich verbesserte Konditionen durch neue Refinanzierungsaktivitäten
  • Faurecia achtet weiter auf Marktchancen, um seine Finanzstruktur weiter zu stärken

 

Faurecias profitables Wachstum und seine verbesserten Aussichten für die Cash-Generierung führten Moody's und Standard & Poor's kürzlich dazu, die Bonitätseinstufungen von Faurecia anzuheben: Im Oktober 2017 erhöhte Moody's den Ausblick auf Positiv und im Januar 2018 Standard & Poor's auf BB+ mit Stable Outlook.

 

Rekord-Auftragseingang (2015-2017) von 62 Mrd. Euro, 9 Mrd. Euro Steigerung

Der Auftragseingang des Konzerns (3-Jahres-Zeitraum 2015-2017) von 62 Mrd. Euro ist 9 Mrd. Euro höher als der Vergleichszeitraum (3-Jahres-Zeitraum 2014-2016). Diese Rekordzahl zeigt, dass Faurecia in der Lage ist, neue Projekte und Kunden zu gewinnen (15 neue Kunden im Jahr 2017) und stärkt das Vertrauen in profitable Wachstumsaussichten.

 

Beschleunigung der Innovationsstrategie

Im Jahr 2017 investierte der Konzern in einige wichtige Partnerschaften und Akquisitionen, um den Erwerb neuer Kompetenzen in den Bereichen nachhaltige Mobilität und smarter Fahrzeuginnenraum sowie für digitale Dienstleistungen zu beschleunigen.

Besonders hervorzuheben sind die Übernahme von Parrot Automotive und Coagent (China) in den Bereichen Connectivity und Infotainment sowie von Hug Engineering im Bereich saubere Lösungen für Hochleistungsmotoren.

Der Konzern unterzeichnete Technologiepartnerschaften mit ZF für fortschrittliche Sicherheitslösungen und mit Mahle für das Wärmemanagement im Cockpit der Zukunft. Erste Technologien aus diesen Partnerschaften wurden im Januar 2018 auf der CES in Las Vegas vorgestellt.

Eine weitere wichtige Partnerschaft wurde mit Accenture für digitale Dienstleistungen und digitale Transformation geschlossen.

Seit seiner Gründung im Jahr 2016 investierte der Investmentfonds Faurecia Ventures in sieben Start-ups.

Darüber hinaus hat der Konzern seine erste Innovationsplattform im Silicon Valley eröffnet, um die Beziehungen mit dem lokalen Ökosystem aus Start-ups und akademischen Einrichtungen zu intensivieren.

Die Beschleunigung der Innovationsstrategie des Konzerns führte zu einem Anstieg der Innovationsausgaben um 23 % auf 160 Mio. Euro. Auch die Zahl der Erstanmeldungen von Patenten stieg um 35 % (von 244 im Jahr 2016 auf 330 im Jahr 2017) und erreichte 2017 insgesamt 577 Anmeldungen, einschließlich Patentverlängerungen.

 

Vorgeschlagene Dividende mit 1,10 Euro 22 % höher als im Vorjahr

Der Verwaltungsrat wird auf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung am 29. Mai in Paris die Ausschüttung einer Dividende von 1,10 Euro je Aktie vorschlagen, was einem Anstieg von 22 % gegenüber der im Vorjahr gezahlten Dividende von 0,90 Euro entspricht. Sie wird Anfang Juni in bar ausgezahlt. Dieser Anstieg spiegelt das Vertrauen des Konzerns in seine Fähigkeit, profitables Wachstum und einen verbesserten Cashflow zu erwirtschaften sowie sein Engagement zur Schaffung von Shareholder Value wider.

 

Ausblick

Im aktuellen Umfeld erwartet Faurecia im Einklang mit der jüngsten IHS-Prognose, dass die weltweite Automobilproduktion im Jahr 2018 gegenüber 2017 um rund 2 %* wachsen wird.

Basierend auf dieser Annahme und der anhaltenden Dynamik beim Aufbau von profitablem Wachstum strebt Faurecia für das Gesamtjahr 2018 folgende Ziele an:

  • Umsatzwachstum (bei konstanten Wechselkursen) von mindestens 7 % oder 500 BP Wachstum der weltweiten Automobilproduktion.
  • Operative Marge von über 7 % des Umsatzes.
  • Netto-Cashflow von über 500 Mio. Euro.
  • Ergebnis je Aktie 5,00 Euro.

Diese Ziele übertreffen die Zielsetzungen von Faurecia für das Jahr 2018, die am Capital Markets Day im April 2016 angekündigt wurden.

Nach dem Capital Markets Day am 27. Juni 2017 in London, der sich auf nachhaltige Mobilität konzentrierte, wird Faurecia am 15. Mai in Paris einen neuen Capital Markets Day veranstalten, der sich auf Smart Life on Board (Sitze und Innenausstattung) konzentrieren wird, mit einem Update zum Thema nachhaltige Mobilität.

 

* Hauptannahmen Automobilproduktion für die Regionen (PC + LV < 3,5 Tonnen):
Europa: mind. +2  %
Nordamerika: unter +1 %
China: mind. +2  %
 
Währungsannahmen 2018:
                  USD/Euro @ 1,20 im Durchschnitt
                  CNY/Euro @ 7,80 im Durchschnitt

 

 

Die Präsentation der Finanzergebnisse ist ab heute um 10:30 Uhr (Pariser Zeit) auf der Faurecia-Website abrufbar: www.faurecia.com.

Ein Webcast (www.faurecia.com) wird um 10:30 Uhr (Pariser Zeit) stattfinden.

Die Präsentation kann auch per Telefonkonferenz verfolgt werden:

  • Frankreich: +33 1 76 77 22 57
  • Großbritannien: +44(0)330 336 9411
  • USA: +1 719 325 4746

Kein Zugangscode erforderlich.

 

Nächste Termine

20. April 2018:                            Umsatzzahlen zum ersten Quartal 2018 (vor Börsenschluss)

15. Mai 2018:                             Capital Markets Day „Smart Life on Board“

29. Mai 2018:                             Jahreshauptversammlung (Paris)

20. Juli 2018:                              Ergebnisse erstes Halbjahr 2018 (vor Börsenschluss)

4. bis 14. Oktober 2018:             Faurecia auf der Mondial de l'Automobile in Paris

11. Oktober 2018:                       Umsatzzahlen zum dritten Quartal 2018 (vor Börsenschluss)

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