Faurecia plant 50 Millionen Euro Investition in neues Innovationszentrum und Head Office

Stadthagen, Deutschland, 20.04.2018,  von Faurecia

Der global agierende Automobilzulieferer Faurecia stärkt seine Position in Deutschland und plant eine Investition von 50 Millionen Euro in den Bau eines hochmodernen Innovationszentrums für die Bereiche Seating und Interiors im Großraum Hannover.

Mit diesem Schritt treibt der Konzern die Leistungsfähigkeit der Entwicklung des smarten Fahrzeuginnenraums und lokaler Ökosysteme weiter voran.
 
Patrick Koller, CEO von Faurecia: „Die Vernetzung unserer Forschungs- und Entwicklungsteams sowie die Bündelung von Ressourcen an einem neuen Standort trägt maßgeblich dazu bei, Faurecia als treibendes Innovationsunternehmen zu stärken. Die automobilen Megatrends wie Konnektivität, autonomes Fahren, Teilen der Fahrzeugnutzung und Elektrifizierung des Antriebs revolutionieren den Fahrzeuginnenraum, der künftig vernetzt, vorausschauend und vielseitig sein wird. Um die passenden Technologien und die Systemintegration für die verschiedenen Anwendungsfälle zu entwickeln, ist es notwendig, dass unsere Teams aus den unterschiedlichen Disziplinen an einem Standort eng zusammenarbeiten, der sich in räumlicher Nähe zu wichtigen Fachkräften und lokalen Ökosystemen befindet. Dieser neue Standort ermöglicht uns, die Beziehung zu unseren deutschen Kunden, die bei der Entwicklung des Cockpits der Zukunft wegweisend sind, zu stärken.“
 
Aktuell wird im Großraum Hannover nach einem geeigneten Standort für das neue Innovationszentrum gesucht. Voraussichtlich ab dem Frühjahr/Sommer 2020 sollen dort rund 1.000 Mitarbeiter innovative Lösungen für den smarten Fahrzeuginnenraum und das Auto von morgen erarbeiten. In den neuen Komplex sollen die Forschung- und Entwicklungsabteilungen aus Stadthagen (Seating) und Peine (Interiors) umziehen. Auch die zentralen Bereiche (Programmmanagement, Vertrieb, Einkauf und Verwaltung) wechseln von Stadthagen an den neuen Standort. Die Kleinserienfertigung (small batch production) in Stadthagen mit rund 100 Mitarbeitern sowie das Produktionswerk in Peine sind von der geplanten Verlagerung nicht betroffen.

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